Programminfo Deutschland
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Nr. 1 | Januar 2016
Innovate
Low Carbon
Liveable
Well-governed
Der 2. Projektaufruf

Am 26. Februar 2016 werden die Terms of Reference für den 2. Projektaufruf auf der Webseite des Alpenraumprogramms veröffentlicht.

 

Handlungsbedarf existiert in allen vier Themenfeldern des Programms -  Ihre Projektideen und Ihr Pioniergeist sind willkommen und gefragt!

 

Der Projektaufruf wird in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren durchgeführt.

Projektantragsteller haben bis zum 8. April 2016 die Möglichkeit eine Expression of Interest einzureichen.

>>> Informationen zum Zeitplan des 2. Calls

 

Für Ihre Fragen bin ich als Kontaktstelle gerne für Sie da!

Katharina Ertl

t    +49 89 9214 4307

m  Katharina.Ertl@stmuv.bayern.de

 

Eine Gelegenheit sich ausführlich über die Fördervoraussetzungen des Alpenraumprogramms und die Details der Antragstellung zu informieren, besteht für Sie an den nationalen Informationstagen.

Termine werden in Kürze bekannt gegeben!

Projektpartner in den Alpen finden: Die neue Project Idea Community

Neue Möglichkeiten der Vernetzung von Akteuren bieten die Project Idea Community und Project Idea Database auf der Webseite des Alpenraumprogramms. Plattform und Community sind für all diejenigen gedacht, die ihre Projektidee anderen vorstellen und Mitwirkende finden möchten. Eine Projektskizze kann öffentlich sichtbar oder auch nur programmintern dem Joint Secretariat und den Contact Points zugänglich gemacht werden, um ein unverbindliches Feedback zu erhalten. Interessierte können in der Datenbank potenzielle Partner nach Land, Typ der Institution, Förderpriorität oder thematischen Stichworten suchen - bereits über 100 Mitglieder haben sich dort registriert und freuen sich auf neue Netzwerkpartner im Alpenraum!

im Kalender markieren: Die AlpenWoche 2016 

Alpen & Menschen

Gelebte Kultur!

von 11. bis 15. Oktober 2016

in Grassau / Deutschland

 

Die AlpenWoche legt den Fokus in diesem Jahr auf die vielfältigen Beziehungen zwischen den Alpen und ihren Bewohnern und Besuchern. Die Veranstalter der AlpenWoche möchten den Dialog mit alpinen Akteuren aufnehmen, um unterschiedliche Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung zu eruieren.

Drei Handlungsfelder stehen dabei im Mittelpunkt: Lebensqualität, Demografie und Kultur.

 

Sie und Ihre Organisation sind herzlich eingeladen an der AlpenWoche mitzuwirken und sich mit einem Beitrag innerhalb der thematischen Diskussionen oder auf dem Marktplatz einzubringen!

 

Auf der Webseite der AlpenWoche finden Sie alle notwendigen Informationen.

Beiträge können noch bis zum 8. Februar 2016 eingereicht werden >>> AlpWeek Call

Alpenraumprojekte präsentieren ihre Ergebnisse

Der Klimawandel, integrierte Mobilität und wirtschaftliche sowie soziale Innovationen kennen keine Staatsgrenzen und erfordern gemeinsame Lösungen! In der letzten Förderperiode des Alpenraumprogramms haben mehr als 600 Partner aus den sieben Alpenstaaten in 57 transnationalen Projekten zusammen gearbeitet, um den besonderen Herausforderungen im Alpenraum gemeinschaftlich zu begegnen. Strategien und Methoden für eine nachhaltige Regionalentwicklung wurden entwickelt, getestet und angewendet.

Werfen Sie einen Blick auf die Postkarten, die die zentralen Ergebnisse eines jeden Projekts darstellen!

 

Ergebnisse ausgewählter Projekte:

AlpBC & AlpHouse

Alpine Baukultur ist von hoher Bedeutung für die territoriale Entwicklung und die ökologische Nachhaltigkeit. AlpBC hat Strategien und Maßnahmen umgesetzt, um kulturelle Besonderheiten zu bewahren und weiterzuentwickeln: Durch die Implementierung von interkommunalen Planungskonzepten, partizipativen Steuerungsprozessen und Netzwerken hat es das Projekt lokalen Unternehmern ermöglicht, sich die alpine Baukultur als eine Quelle von regionaler Identität und wirtschaftlicher Entwicklung zunutze zu machen. Die Ergebnisse wurden bei der Final Conference in Salzburg am 21. April 2015 präsentiert.

 

> Der Abschlussbericht von AlpBC „Alpine Building Culture“

> Schlusspublikation “AlpHouse - Alpine Building Culture and Energyefficiency”

> AlpHouse Zentrum - Arbeitsheft

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AlpInfoNet 

Am 18. Juni 2015 fand die Schlusskonferenz von AlpInfoNet auf der Herreninsel im Chiemsee statt.

Aktivitäten und Ergebnisse des Projekts wurden den Stakeholdern aus Tourismus und Transportwesen sowie Politikern und Entscheidungsträgern aus den Alpenstaaten präsentiert. Die etwa 100 Teilnehmer wurden mitgenommen auf eine imaginäre Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Grenoble bis Graz. Die technischen Experten von AlpInfoNet beschrieben dabei die Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zur Etablierung und Nutzung eines nachhaltigen Mobilitätsinformationssystems. Die entwickelten Lösungen wurden von den Vertretern der Pilotregionen vorgestellt und Zukunftsperspektiven intensiv diskutiert.

 

Das Handbuch “Besser informiert reisen” umreißt technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen und Lösungen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Mobilitätsinformationsnetzwerk und enthält einen Praxisleitfaden für Verkehrs- und Tourismusanbieter.

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AlpStore

AlpStore erstellte Masterpläne für mobile und stationäre Energiespeicherung und testete diese im Alpenraum in zwölf Pilotregionen. Die spannenden und wichtigen Ergebnisse von AlpStore wurden am 26. Februar 2015 im Aostatal vorgestellt. Teilnehmer diskutierten die Erfahrungen im Zuge der realen Anwendung der Speicherlösungen und wagten einen Blick auf die Herausforderungen und Ideen der Zukunft.

Interessante Publikationen fassen die Erkenntnisse für Entscheidungsträger, Unternehmen und Praktiker zusammen:

Leitlinien für regionale Entscheidungsträger: „Stationäre und mobile Energiespeicher“ 

Bericht zu den 12 Case Studies

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GeoMol

Der Untergrund der alpinen Vorlandbecken birgt eine Vielzahl von natürlichen Ressourcen und Speichermöglichkeiten, die für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Ökoenergien nutzbar gemacht werden können - dies würde wesentlich zur Energiewende beitragen! GeoMol stellte 3D-Untergrundinformationen der alpinen Vorlandbecken bereit, die eine transnationale Entscheidungsfindung über den nachhaltigen Ausbau von Ökoenergien durch die effiziente Nutzung der Geopotenziale ermöglichen.

 

Projekt Report “GeoMol - Assessing subsurface potentials of the Alpine Foreland Basins for sustainable planning and use of natural resources”

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Moreco

Gemeinsam mit Verkehrsanbietern, Immobilienunternehmen und Raumplanern erarbeiteten die Projektpartner Lösungen im Bereich Mobilität und Erreichbarkeit, um Entscheidungsträgern ein besseres Instrumentarium im Raum- und Mobilitätsmanagement anzubieten. Mobilitätskosten können damit minimiert und eine nachhaltige Raumentwicklung unterstützt werden.

Auch nach offiziellem Ende des Projekts stehen die Partner im engen Austausch, arbeiten weiter an den Inhalten und verbreiten die Ergebnisse. Als einer der Hauptakteure im Projekt stellte das Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München die Projektergebnisse am 14. Oktober 2015 dem Stadtrat vor.

 

Bekanntgabe in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung

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NATHCARE

Die Final Conference des Projekts NATHCARE fand am 21. Mai 2015 in Mailand statt. Ziel der Veranstaltung war es zu reflektieren, in wie weit das NATHCARE-Model auf die Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung in den Alpen reagieren kann. Die Konferenz erzielte Aufmerksamkeit für die Projektergebnisse und machte strategisch wichtige Punkte für eine Umsetzung deutlich.

 

Final Booklet “NATHCARE – Networking Alpine Health for Continuity of Care”

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PUMAS

PUMAS testete in Pilotregionen den partizipativen Ansatz der «nachhaltigen regional-städtischen Mobilitätsplanung» («Sustainable region-Urban Mobility Planning» SUMP), der unterschiedliche Handlungsebenen und Interessengruppen in den Prozess der Mobilitätsplanung miteinbezieht.

 

Der PUMAS Workshop “Institutionelle Kooperation in städtischer und regionaler Mobilität” in München lieferte praxisnahes Wissen in Bezug auf die Herausforderungen, Methoden und Erfolgsfaktoren institutioneller Kooperation in städtischer und regionaler Mobilitätsplanung.

Präsentationen des Workshops

 

Wer an thematischen Diskussionen zur nachhaltigen urbanen Mobilität interessiert ist, ist eingeladen sich auf der Plattform zu registrieren.

Die Abschlusskonferenz “Sustainable Urban Mobility Plans: the PUMAS experience” fand am 12. Mai 2015 in Venedig statt.

 

Final Report & Recommedations “let’s plan together a new mobility”

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recharge.green

Unter dem Motto „Energie und Natur in den Alpen: ein Balanceakt“ stellten die Projektpartner am 20. und 21. Mai 2015 bei der Abschlusstagung in Sonthofen ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor. Die rund 100 Tagungsteilnehmer aus allen Alpenländern erleben eine Demonstration des von recharge.green entwickelten Entscheidungshilfesystems. Vertreter aus den Pilotgebieten berichten von Prozessen zur Konfliktlösung, die bei Zielkonflikten zwischen Energienutzung, Natur und Landschaft entstehen.

 

> In das Entscheidungshilfesystem wurden vielfältige Kriterien und thematische Grundlagen integriert. Mithilfe der Online-Plattform „JECAMI“ können Benutzer sowohl alpenweit als auch auf der Ebene von Pilotstudien unterschiedliche Szenarien für erneuerbare Energieträger visualisieren. Das System berechnet die maximal erzeugbare Energiemenge zu den geringsten Kosten und zeigt die besten Standorte für die Erzeugung erneuerbarer Energie in einem ausgewählten Gebiet an.

Zusammenfassung für EntscheidungsträgerInnen - der immerwährende Kalender

Bericht „Renewable energy and ecosystem services in the Alps” 

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Rurbance

Nach einer Projektlaufzeit von drei Jahren präsentierte Rurbance seine Ergebnisse am 6. Mai 2015 auf der EXPO in Mailand. Projektpartner, Stakeholder der beteiligten Regionen und Vertreter von EU Institutionen diskutieren drei Schwerpunktthemen innerhalb des Beziehungsgeflechts zwischen Städten und ihrem ländlichen Umland:

  • Nahrungsmittelpolitik im städtischen Umfeld und ländliche Entwicklung
  • Strategien für eine nachhaltige Mobilität und Verbindung der Territorien
  • Raumplanung und Aufwertung der Landschaft 

> Final Report “For a balanced development of the relations between rural and urban areas”

Broschüre “Rurbance regional points of view towards an Alpine Strategy”

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SEAP_Alps

Die Final Conference von SEAP_Alps „Addressing Climate Change in Alpine Space Municipalities“ fand am 23. März 2015 in München statt. Die Teilnehmer erfuhren von den Erfahrungen der Pilotgemeinden und Pilotregionen bei der Erstellung von „Aktionsplänen für Nachhaltige Energie (SEAP)“. Workshops und eine Postersession gaben Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Die teilnehmenden Pilotkommunen wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz für ihr starkes Engagement und ihre Selbstverpflichtung zur Minderung des Klimawandels sowie Anpassungsmaßnahmen ausgezeichnet.

 

> Video zum Projekt

> Für Kommunen: Step by Step: Erstellung eines Aktionsplans für Nachhaltige Energie (SEAP)

Online-Training und Wissenstest

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SedAlp

Am 9.  und 10. Juni 2015 schloss SedAlp seine Projektarbeit mit der Konferenz "Towards an improved sediment management in the Alpine Space" in Bozen. Neben interessanten keynote-Redebeiträgen zu wichtigen Aspekten des Managements von Sedimenten im Alpenraum gab es die Möglichkeit an einer Exkursion ins Vinschgau teilzunehmen.

Synthesis Report “Sediment management in Alpine basins: integrating sediment continuum, risk mitigation and hydropower”

 

 

 

 

10 Kapitalisierungsprojekte haben anhand früherer Projektergebnisse Empfehlungen für kommende Kooperationsaktivitäten entwickelt.

Dazu gehören die folgenden Projekte:

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greenAlps

greenAlps hat die EU-Strategien im Bereich Biodiversität und die Ergebnisse anderer EU-Projekte durchleuchtet und untersucht, welche Bedeutung sie für die laufenden und zukünftigen Naturschutzstrategien im Alpenraum haben. Diese Analyse wurde von den Erfahrungen lokaler Stakeholder aus den Pilotgebieten wie z.B. dem Nationalpark Berchtesgaden ergänzt. greenAlps hat Chancen und Hindernisse einer effektiven Strategie zum Erhalt der Biodiversität und zur nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen im Alpenraum aufgezeigt. Die Schlusstagung fand von 12. bis 15. Oktober 2015 in Chambéry statt.

 

> Übersicht über die Projektergebnisse:

Final booklet “Connecting mountains, people, nature - Shaping the framework for an efficient European biodiversity policy for the Alps”

 

> Für Entscheidungsträger:

„Votum für die Natur - Politische Empfehlungen für den Alpenraum“

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SusFreight

Anhand der Kapitalisierung vorheriger Projekte zielte SusFreight darauf ab, Konsistenz in die bestehende und künftige Verkehrspolitik zu bringen. Damit wurden Umweltprobleme angegangen, die aufgrund wachsender Verkehrsströme entstanden sind. Auf Basis einer Bedarfsanalyse aller relevanten Stakeholder, stellte SusFreight Empfehlungen vor und schuf Bewusstsein zwischen

Entscheidungsträgern auf unterschiedlichen Ebenen – übergeordnetes Ziel dabei: Den Anteil des nachhaltigen Güterverkehrs erhöhen.

 

Final Publication “New challenges and approaches for sustainable freight transport in the Alpine Space”

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ViSiBLE

ViSiBLE kapitalisierte bestehendes Wissen über nachhaltige Gebäude und energieeffizientes Bauen in den Alpen, um dieses auf europäischer Ebene einzubringen. In Zusammenarbeit mit der europäischen Initiative CESBA, die darauf abzielt Bewertungsmethoden für nachhaltiges Bauen in Europa zu harmonisieren, erarbeitete das Projekt Inhalte für ein Online-Wiki zur weiteren Verbreitung vorhandenen Wissens. Der gemeinsame Abschluss der zwei EU-Projekte ViSiBLE und CEC5 fand in Dornbirn statt.

 

> result booklet “Key deliverables and benefits of the project”

Empfehlungen von ViSiBLE für zukünftige gemeinsame Aktivitäten für das Alpenraumprogramm 2014 - 2020 zu den Themen Nachhaltiges Bauen, emissionsarme Anwendungen und Technologien und CO2-arme Mobilität

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WikiAlps

Themen wie Landschaftsschutz, Wassermanagement oder Verkehr betreffen alle Alpenregionen und können gemeinsam effektiver gelöst werden. Aus diesem Grund haben Forscher der Europäischen Akademie Bozen mit Partnern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Slowenien und Frankreich ein gemeinsames Informationsportal erstellt. Es soll den Zugang zu Forschungsergebnissen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung des Alpenraumes vereinfachen. Eine große Vielfalt von Leitlinien, Empfehlungen und Forschungsberichten wurden bereits in das WIKIAlps www.wikialps.eu/doku.php eingespeist. Die Forschungsergebnisse werden so dargestellt, dass Entscheidungsträger, Forscher und Experten, einfach und schnell die gewünschten Informationen finden. Die Einträge können nach Land, Sprache, Thema, Zielgruppen und beteiligte Institutionen gefiltert werden.

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Links + Publikationen

Beitrag im Interreg-Blog des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: 

Ideen teilen, passende Projektpartner finden - Wie Interreg-Interessierte on- und offline Kooperationen anbahnen können 

 

Leitfaden für deutsche Antragsteller zur Transnationalen Zusammenarbeit in Interreg B

 

PublikationA “Macro-regional” Europe in the Making – Theoretical Approaches and Emprical Evidence 

von Stefan Gänzle und Kristine Kern

Kontakt

Katharina Ertl

Alpine Space Contact Point - Interreg B Alpenraumprogramm

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Rosenkavalierplatz 2

81925 München

t    +49 89 9214 4307

m  Katharina.Ertl@stmuv.bayern.de

 

Bildnachweis

AlpBC: Katja Pointvogl

AlpInfoNet: LKZ Prien GmbH

PUMAS: Markus Spring

recharge.green: CIPRA

Rurbance: Regione Lombardia

SEAP_Alps: Energiewende Oberland

greenAlps: Kautschitsch

 
European Regional Development Fund