Programminfo Deutschland
14 20
Nr. 3 | Mai 2016
Innovate
Low Carbon
Liveable
Well-governed
Der 2. Projektaufruf des Alpenraumprogramms

Die erste Stufe des Projektantragsverfahrens wurde am 8. April 2016 geschlossen. Es wurden 113 Expression of Interest eingereicht, die nun vom Gemeinsamen Sekretariat bewertet werden.

Am 6./7. Juni 2016 werden die Vertreter der Partnerstaaten im Programmausschuss diejenigen Ideen auswählen, die für die zweite Antragsstufe zugelassen werden. Alle Antragssteller werden kurz nach der Sitzung informiert. Bis 5. August 2016 besteht für die Projektkonsortien dann die Möglichkeit Vollanträge einzureichen.

 

>>> Informationen zum Zeitplan des 2. Calls

Bundesprogramm "Transnationale Zusammenarbeit"

Der nächste Stichtag für die Einreichung von Anträgen auf Förderung aus dem Bundesprogramm "Transnationale Zusammenarbeit" ist der 15. Juli 2016.

Ein weiterer Stichtag ist für den 14. Oktober 2016 geplant.

Der aktuelle Aufruf gilt für Anträge zur Finanzierung von Vorhaben zur Entwicklung von INTERREG B-Projektanträgen (Vorlaufvorhaben) und zur anteiligen Unterstützung der Kofinanzierung der EU-Mittel (Kofinanzierungsvorhaben) durch das Bundesprogramm. Die Kategorie Andockvorhaben ist nicht für Anträge geöffnet. Bei entsprechender Qualität der Anträge können im Rahmen der beiden Aufrufe rund 8 bis 10 Vorlaufprojekte gefördert werden. Zusätzlich können - bei entsprechender Qualität der Anträge - Zusagen für etwa 2 bis 3 Kofinanzierungsvorhaben gegeben werden.

 

>>> Informationen und Antragsunterlagen 

Wohnen im Alpenraum : Umfrage der Arge Alp

Von April bis Juli 2016 führt die Agentur für Energie Südtirol - KlimaHaus die Bevölkerungsumfrage Wohnen im Alpenraum durch. Die Umfrage wird im Rahmen des Forschungsprojekts Energieeffizienz und Klimaschutz der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer im Alpenraum realisiert und wendet sich an alle BürgerInnen in Bayern, Graubünden, der Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, dem Trentino und Vorarlberg. Die Umfrage ist anonym und dauert nicht länger als 5 Minuten. 

 

>>> zur Umfrage

VERANSTALTUNGEN                                                                                       Tourismus in den Alpen: Eine Herausforderung (ohne Alternative).

8. Juni 2016
in der Alpenstadt Sonthofen / Deutschland

 

Die Bunderepublik Deutschland hat im November 2014 für zwei Jahre den Vorsitz der Alpenkonvention übernommen, den die Bundesregierung zusammen mit dem Freistaat Bayern gestaltet. Die in der Alpenkonvention geforderte ganzheitliche Politik zur Gewährleistung des Schutzes und gleichermaßen einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum steht im Mittelpunkt der Aktivitäten des Vorsitzes. Deutschland widmet dabei der Politik des „Nachhaltigen Wirtschaftens im Alpenraum“, auch unter dem Blickwinkel des Tourismus, besondere Aufmerksamkeit. 


Um Fragen der praktischen Umsetzung zu diskutieren, organisiert die deutsche Präsidentschaft der Alpenkonvention zusammen mit dem Freistaat Bayern im Juni eine internationale Konferenz zum Thema „Nachhaltiger Tourismus in den Alpen“. Die Konferenz richtet sich an Menschen, die im Tourismus tätig oder an touristischen Themen interessiert sind und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aller politischen Ebenen, die vor der Herausforderung stehen, den Tourismus in den Alpen nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.

Mehrere thematische Podiumsdiskussionen im Sinne eines interaktiven „Marktes der Initiativen und Möglichkeiten“ bieten spannende Einblicke und Hintergrundwissen, wie touristische Entwicklung und Schutz des natürlichen und kulturellen Erbes der Alpen und ihrer Bevölkerung miteinander vereinbart werden kann.  

>>> detailliertes Programm und Anmeldung

AlpenWoche

Alpen & Menschen

Gelebte Kultur!

von 11. bis 15. Oktober 2016

in Grassau / Deutschland

 

Mehr als 25 Sessions und 20 Marktstände sowie 4 Exkursionen erwarten Sie in Grassau.

Es bestehen vielfältige Möglichkeiten, sich mit anderen Alpenakteuren zu treffen und auszutauschen, um gemeinsam Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Kultur, Demografie und Lebensqualität in den Alpen zu finden. 

 

Die Veranstalter der Alpenwoche laden Sie herzlich dazu ein, die kulinarischen Spezialitäten des Achentals zu entdecken, die MinisterInnen der Alpenländer zu treffen und das 25-jährige Bestehen der Alpenkonvention gemeinsam zu feiern.

 

Anreise und Übernachtung

Für die TeilnehmerInnen an der AlpenWoche sind bis Anfang Juni Zimmer vorreserviert.

Organisieren Sie schon jetzt Ihre Anreise und Unterbringung über die Website der AlpenWoche.

 

Umwelt

Die Veranstalter der AlpenWoche setzen sich aktiv dafür ein, die negativen Umweltauswirkungen der Veranstaltung zu minimieren. Bitte unterstützen Sie diese Anstrengungen durch:

> Ihre Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (ein Shuttle-Service und kostenlose Mietfahrräder stehen vor Ort zur Verfügung)

> den Ausgleich Ihres CO2-Fußabdrucks auf Online-Webseiten wie:

www.climateaustria.at

www.atmosfair.de

www.azzeroco2.it

www.myclimate.org

www.actioncarbone.org/voyages-sncf/     

 

>>> Programm & Anmeldung

Veranstaltungsreihe "Europäische Zusammenarbeit schafft Mehrwert!"

Deutsche Kommunen und Regionen sowie Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden bringen in den Programmen der transnationalen Zusammenarbeit mit ihren europäischen Projektpartnern vielfältige Lösungen für eine integrierte räumliche Entwicklung auf den Weg. Deutschland ist an sechs Kooperationsräumen beteiligt: Alpenraum, Donauraum, Mitteleuropa, Nordseeraum, Nordwesteuropa und Ostseeraum.

 

In den Vernetzungsveranstaltungen "Europäische Zusammenarbeit schafft Mehrwert!" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur informieren ExpertInnen über konkrete Fördermöglichkeiten und Förderwege im Rahmen der transnationalen Zusammenarbeit.

Im Erfahrungsaustausch werden Fragestellungen für zukünftige Projektaktivitäten diskutiert. Gleichzeitig bieten die Veranstaltungen eine Plattform für eine Vernetzung über die Kooperationsräume hinweg.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Neueinsteiger wie Interreg-Profis gleichermaßen.

 

Nach den Veranstaltungen im April und Mai folgen nun zwei weitere Events im Juni 2016:

 

Regionale Energie- und Klimaschutzkonzepte - wie kann Interreg Erstellung und Umsetzung unterstützen?
am 9. Juni in Mannheim
Kooperationspartner: Verband Region Rhein-Neckar

 

>>> Programm & Anmeldung

 

Soziale Innovationen für eine bessere Daseinsvorsorge - wie kann Interreg diese Ziele unterstützen?
am 29. Juni in Berlin 
Kooperationspartner: Deutscher Landkreistag

 

>>> Programm & Anmeldung

 

Die Veranstaltungsreihe erfolgt im Rahmen des Projektes "Anwendung europäischer Modelllösungen in deutschen Regionen", mit dem die Vermittlung und Anwendung von Interreg-Ergebnissen unterstützt wird und das im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), blue! und der Universität St. Gallen bearbeitet wird.

 

>>> Informationen zum Projekt auf der Website des BBSR

Jugend auf dem Gipfel in den Alpen und Karpaten 

Die zweite Runde von „Jugend auf dem Gipfel“ ist gestartet und mehr als 50 Events befinden sich in der Vorbereitung!

 

Am 12. Juli 2016 werden Jugendliche in alpinen Naturräumen und Schutzgebieten in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Slowenien oder der Schweiz gemeinsam zu einem außergewöhnlichen sportlichen, menschlichen, kulturellen und künstlerischen Abenteuer in die Berge aufbrechen.

 

Es ist immer noch möglich ein eigenes Event zu organisieren!

 

Mehr Informationen auf der neuen Homepage >>> www.youth-at-the-top.org

 

oder beim Netzwerk Alpiner Schutzgebiete >>> www.alparc.org

 

"Jugend auf dem Gipfel" ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgruppe "Bergumweltbildung in alpinen Schutzgebieten". Diese Initiative wird von ALPARC, zusammen mit Educ’Alpes in Frankreich, dank einer finanziellen Unterstützung des Deutschen Bundesministeriums für Umwelt, koordiniert.

Kontakt

Katharina Ertl

Alpine Space Contact Point - Interreg B Alpenraumprogramm

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Rosenkavalierplatz 2

81925 München

t    +49 89 9214 4307

Katharina.Ertl@stmuv.bayern.de

 
European Regional Development Fund