Programminfo Deutschland
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Nr. 3 | August 2018
Innovate
Low Carbon
Liveable
Well-governed
4. Projektaufruf startet im Herbst 2018

Im Herbst besteht noch einmal die Chance eine Projektidee einzureichen und sich für eine Förderung zu bewerben!

Der vierte und voraussichtlich letzte reguläre Projektaufruf wird am 19. September 2018 starten.

Die Terms of Reference mit allen wichtigen Informationen - u.a. zu den inhaltlichen Förderschwerpunkten - werden zum Start des Aufrufs veröffentlicht.

Die Frist zur Abgabe der Projektanträge der ersten Antragsstufe (Expressions of Interest) ist am 12. Dezember 2018.

 

Eine Idee für die Alpen im Kopf?

Ich berate Sie gerne und freue mich auf Ihren Anruf!

 

>> Zeitplan des Projektaufrufs

MEET & MATCH forum

save the date: 23./24. Oktober 2018 in Salzburg

 

Möglichkeiten zum Netzwerken, Tipps von Vertretern des Alpenraumprogramms und laufenden Projekten sowie inspirierende Vorträge schieben beim MEET & MATCH forum die Entwicklung von neuen Ideen und Teams im Alpenraum an!

 

Der Fokus des Forums liegt auf dem 4. Projektaufruf und den Synergien zwischen Alpenraumprogramm und EUSALP (EU-Strategie für den Alpenraum). Zudem werden erste Einblicke in die zukünftige Kohäsionspolitik der Europäischen Union im Alpenraum gewährt.

 

Für wen ist das Event? Alle Interessierten aus privaten und öffentlichen Institutionen, kleinen und mittleren Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie von Kammern, Verbänden, Vereinen, Wirtschaftsförderungen und NGOs sind herzlich eingeladen!

 

>> mehr Information in Kürze

Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt mit nationalen Mitteln aus dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit Interreg B-Projekte mit thematischen Schwerpunkten von besonderem Bundesinteresse. Nächster Stichtag für die Einreichung von Anträgen für das Bundesprogramm ist Freitag, 14. September 2018.

Für Alpenraumakteure besteht die Möglichkeit sich für die Finanzierung eines zusätzlichen Projektbausteins (Andockvorhaben) zu bewerben.

 

>> Antragsformulare und Infos

Was läuft in den Alpenraumprojekten?

Derzeit laufen 49 Projekte, die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erhalten!

Die Projektteams des 2. Projektaufrufs arbeiten nun seit knapp 2 Jahren zusammen.

Heute berichten die Projekte aus der Priorität 3: « Lebenswerter Alpenraum » ALPBIONET2030, AlpFoodway, HyMoCARES, Links4Soils, LOS_DAMA!, RockTheAlps und YOUrALPS von ihren Aktivitäten!

Weitere Informationen zu den laufenden Fortschritten finden Sie auf den jeweiligen Projektwebseiten.

ALPBIONET2030 - Wildtier- und Habitatmanagement für die nächste Generation

Der ökologische Verbund ist die Basis des alpinen und globalen Lebensraum- und Artenschutzes. Übernutzung und wenig nachhaltige Entwicklungen gefährden die Alpen mit ihren einzigartigen Landschaften und wertvollen Lebensräumen. Das übergeordnete Ziel von ALPBIONET2030 besteht darin, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Naturschutzes zu konsolidieren und zu verbessern. Gleichzeitig werden ein harmonisiertes Konzept zum Erhalt der natürlichen Lebensräume und gemeinsame Planungsinstrumente entwickelt, um ein hohes Maß an ökologischem Verbund zur Bewahrung der Biodiversität zu schaffen.

 

Das Projektteam baut derzeit ein alpenweites System von strategischen « Verbundgebieten » (SACA - Special Areas for conservation) auf. Damit können wertvolle Bereiche für den ökologischen Verbund im großen Maßstab definiert und in Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention, der EUSALP und den Regionen auf lokaler Ebene pilothaft umgesetzt werden. Auch auf der Agenda: Die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Multi-Stakeholder-Konzepts für integratives Wildtiermanagement in den Alpen und zur Vereinheitlichung von sektoralen Politiken in den Bereichen Jagd und Forstwirtschaft. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Politikbereichen (Jagd, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Tourismus, räumliche Entwicklung) ist essentielle Grundlage für ein effektives gemeinsames alpines Handeln!

 

 

In der deutschen Pilotregion Achental-Berchtesgaden-Salzburg koordiniert der Nationalpark Berchtesgaden Projekte zum Zusammenleben von Mensch und Natur und zur ökologischen Vernetzung. So brachte beispielsweise ein Workshop zum Thema « Konflikte zwischen Outdoorsport und Wildmanagement » Vertreter aus Forst, Tourismus, Naturschutz und Sport zusammen. Das Thema (e-)Mountainbiken kristallisierte sich heraus, da hier mit dem aktuellen Boom ein steigender Druck auf die Natur zu erwarten ist. Um frühzeitig über ein qualitatives Zusatzangebot außerhalb des Nationalparks zu sprechen, werden relevante Akteure im Sommer 2018 zu einem Runden Tisch geladen.

 

deutsche Partner im Projekt:

 

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Carolin Klar // carolin.klar@npv-bgd.bayern.de

 

blue! advancing european projects GbR

Dorothea Palenberg // d.palenberg@the-blue.net

 

Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V.

Bernd Blümlein // bluemlein@lpv.de

 

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AlpFoodway - Lebensmitteltraditionen erhalten und inwertsetzen

AlpFoodway möchte durch Bewahrung und In-Wert-Setzung der traditionellen Lebensmittelherstellung ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für alpine Regionen schaffen!

Mit verschiedenen Gemeinschaften und Vereinen wurden Bräuche und Kulturgüter identifiziert die nun dokumentiert werden. Die Hochschule München ist für die Inventarisierung im bayerischen Alpenraum zuständig und analysiert derzeit neun Phänomene in den oberbayerischen Alpen und im Allgäu. Dazu gehören die Zucht und Haltung alter Rinderrassen wie dem « Murnau-Werdenfelser Rind » und « Allgäuer Braunvieh alter Zuchtrichtung », das Ernten und Brennen von Enzianwurzeln, der Anbau von alten Getreidesorten, die Käserei auf den Alpen und Almen, die Seenfischerei und der Obstanbau auf traditionellen Streuobstwiesen.

 

Mit nachhaltigen Marketingmaßnahmen soll dann das Kulturerbe von alpinen Lebensmitteln inwertgesetzt werden. Innovative Netzwerke und Bildungsformate, gemeinschaftliche Events und Kommunikationswerkzeuge werden in den Pilotregionen erprobt. Die erfolgreichsten Maßnahmen münden am Ende in einem Leitfaden, der auch anderen Regionen zur Verfügung stehen wird.

 

 

Von den drei bayerischen Pilotprojekten ist eines bereits in vollem Gange: In der Voralpenregion Pfaffenwinkel kooperiert die Hochschule München mit dem Regionalmanagement des Landkreises Weilheim-Schongau und dem Tourismusverband Pfaffenwinkel. Ziel ist es, ein stärkeres Bewusstsein für das Kulturerbe der regionalen Lebensmittel zu schaffen – sowohl bei der Bevölkerung, als auch bei Gästen der Region. Ein Netzwerk aus Lebensmittelproduzenten und anderen Stakeholdern möchte die Sichtbarkeit und Verfügbarkeit der Produkte und Erlebnisse (wie beispielsweise Führungen, Verkostungen und Kochkursen) erhöhen. Mit der Hilfe des « Slow Food Conviviums » Pfaffenwinkel und anderer Initiativen im Landkreis wurden kleine, handwerkliche und traditionelle Produzenten identifiziert. In den kommenden Monaten werden nun Maßnahmen zur Inwertsetzung ihrer Produkte entworfen und umgesetzt!

 

deutscher Partner im Projekt:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften München - Fakultät für Tourismus Destinationsmanagement, Regionalentwicklung und Tourismuspolitik

Prof. Dr. Thomas Bausch // bausch@hm.edu

 

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HyMoCARES - Alpenflüsse unter der Lupe

Flussbetten sind die mit am stärksten genutzten und veränderten Landschaftselemente der Alpen.

Die Hydromorphologie eines Gewässers wird durch Strömungs- und Substratvielfalt bestimmt. Sie sind Grundlage für die Ökosystemdienstleistungen eines Gewässers. Menschliche Einflüsse wie die Stauhaltung durch Wasserkraftwerke wirken auf dieses empfindliche Gefüge ein. HyMoCARES will diese Zusammenhänge genauer untersuchen! Denn Ökosystemdienstleistungen von Flüssen und Bächen sollen zukünftig bei der Planung und Umsetzung von Eingriffen in Fließgewässer stärker berücksichtigt werden.

 

 

Die bayerische Pilotregion erstreckt sich auf das Gebiet von Wertach und Lech in der Gegend um Augsburg. Im Rahmen einer sog. lebensraumverbessernden Maßnahme am Lech werden in den Jahren 2018-2019 Vermessungen des Flusswasserkörpers zusammen mit GPS-gestützten Drohnenbefliegungen durchgeführt, um ein dreidimensionales Modell des Flussbetts zu erstellen. Das Modell soll zeigen wo sich Lebensräume für verschiedene Arten (habitatbildende Strukturen wie Steine, Kies, Felsen, Totholz oder Sand) im Fluss befinden und wie der Geschiebetransport abläuft - aktiver Geschiebetransport und auch Nachschub ist ein essenzieller Bestandteil von vitalen Alpenflüssen! Anhand der Habitatpräferenzen von Schirm- und Schlüsselarten können dann - mit Hilfe der Modelle - Defizite identifiziert werden. Zudem bietet das Modell die Möglichkeit einen Eingriff in das gesamte Flusssystem zu simulieren und dessen Folgen abzuschätzen.

 

Das Bayerische Landesamt für Umwelt stellt dem Projekt HyMoCARES vorhandene Daten - z.B. aus der Wasserrahmenrichtlinie - für Wertach und Lech zur Verfügung. Diese Daten werden analysiert, um wichtige Stellschrauben in der Funktion von Fließgewässerökosystemen zu identifizieren.

Die gewonnen Erkenntnisse werden speziell für Behörden und Wasserwirtschaftsämter aufgearbeitet - damit werden allen Benutzern Instrumente für ein nachhaltiges, ökologisch wertvolles Fließgewässermanagement kostenfrei zur Verfügung gestellt!

 

deutsche Partner im Projekt:

 

Forschungsverbund Berlin e.V.

Martin Pusch // pusch@igb-berlin.de

 

Landesfischereiverband Bayern e.V.

Johannes Schnell // Johannes.Schnell@lfvbayern.de

 

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Links4Soils - Caring for soils - Where our roots grow

Links4Soils setzte sich zum Ziel den Wissensstand über nachhaltiges Bodenmanagement in den Alpen zu verbessern und Managementstrategien zum Erhalt von Bodenleben in der Land-, Forst- und Wasserwirtschaft sowie in der Raumplanung zu entwickeln. Dafür werden Gute-Praxis-Beispiele erarbeitet und daraus erfolgreiche Lösungen für Gemeinden abgeleitet. Mit der Schaffung der Alpenboden Partnerschaft sollen langfristige Strukturen für einen effektiven Schutz und eine nachhaltigen Bewirtschaftung von Alpenböden etabliert werden.

 

Beim deutschen Partner von Links4Soils, der Marktgemeinde Kaufering, fanden im Juni die jährlich stattfindenden Praxistage statt. Im Zentrum standen dabei die Zusammenhänge von lebendigen Boden, Humusproduktion und Baumarten. Studenten der Hochschulen Straubing und Weihenstephan beobachten seit vielen Jahren die Veränderungen der Kauferinger Wälder - dies vor allem mit Fokus auf den Boden. In diesem Jahr wurde untersucht welche Auswirkungen verschiedene Baumarten (Ahorn, Fichte, Linde, Buche) auf die Aueböden haben.

 

 

Deutlich wurde: Mit den richtigen Pflanzenarten und guten Humusformen werden Nährstoffe und pflanzenverfügbares Wasser spürbar erhöht. In einem Fichtenwald ist nur 1/7 der Menge an Regenwürmern enthalten die im Vergleich dazu in Laubwäldern für Bodendurchlässigkeit und -verbesserung sorgen. Böden unter Laubhölzern sind stärker mit Feinwurzeln durchzogen - so kann auch der Regenwurm, der das 200-Fache seines Körpergewichts in Humus verwandelt, wesentlich tiefer graben. Eine starke Durchwurzelung und eine hohe Menge an Regenwürmern sind also essentiell für die Speicherung von Wasser und damit für eine gesunde Klimaleistung. Waldflächen haben durch Verdunstung und Transpiration eine kühlende Wirkung - Witterungsextreme und steigende Temperaturen können besser abgepuffert werden! Über Bodenverbesserung und-mehrung kann eine höhere Leistungsfähigkeit der Wälder und damit eine bessere Anpassung an die zukünftigen klimatischen Veränderungen erfolgen. Die Umstellung auf laubholzreiche Wälder ist dabei ein entscheidender Faktor für unsere Zukunft!

 

deutscher Partner im Projekt:

Markt Kaufering            

Ludwig Pertl // ludwig.pertl@googlemail.com

 

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LOS_DAMA! - Besser zusammen leben durch Grüne Infrastruktur

Im Projekt LOS_DAMA! wollen zehn Projektpartner die « unscheinbaren » Landschaften vor ihrer Haustür schützen und aufwerten. Dazu ist ein erster Erfolg auf politischer Ebene gelungen: Im Oktober 2017 wurde das LOS_DAMA! Netzwerk gegründet. Vertreter aus Grenoble-Alpes, München, Trient, Turin und Wien unterzeichneten eine Erklärung zur Kooperation, um die stadtregionalen Landschaftsräume als Grüne Infrastruktur weiterzuentwickeln. Bis heute folgten die Städte Graz, Salzburg, Mailand und Verona. Städte und Stadtregionen sind eingeladen, sich anzuschließen! Andere Organisationen können das Netzwerk unterstützen.

 

 

Und auch auf lokaler Ebene passiert viel in allen Alpenstaaten: Das Regionalmanagement München Süd-West und die Stadt München laden derzeit die Bevölkerung ein, ihr Wissen um die « Landschaftsschätze » auf einer Online-Plattform einzubringen. Weitere Pilotvorhaben werden folgen. Die Region Piemont integriert Ökosystemdienstleistungen mit neuen Methoden in die Planungspraxis. Das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen erarbeitet eine neue Vorgehensweise für regionale Kompensationsmaßnahmen. Die Stadt Wien und die Stadtgemeinde Gerasdorf in Niederösterreich haben mit der Bevölkerung, Landwirten und weiteren lokalen Akteuren einen Landschafts- und Aktionsplan für den Nordosten Wiens entwickelt. Die Stadt Trient arbeitet gemeinsam mit der Bevölkerung an einer besseren « Sichtbarkeit » ihrer stadtregionalen Grünräume. Das Stadtplanungsinstitut Sloweniens analysiert Konflikte und Potenziale im Moor bei Ljubljana, um Naturschutz, Landwirtschaft und Erholung besser zu vereinbaren. Die Metropole Grenoble-Alpes entwickelt mit regionalen Akteuren neue Leitlinien für den Umgang mit der regionalen Landschaft.

 

Die Wissenspartner Technische Universität München, Eberhard Karls Universität Tübingen und Université Grenoble-Alpes führen im September die Internationale LOS_DAMA! Autumn School « Enhance the ‘Ordinary’ - How to strengthen everyday landscapes in Alpine city regions » durch. Junge Berufstätige und Wissenschaftler können in der interdisziplinären Autumn School praktische Erfahrungen im Bereich der Planung und Steuerung der stadtnahen Landschaften sammeln und Ideen einbringen wie die derzeitige Praxis optimiert werden kann.

 

deutsche Partner im Projekt:

 

Landeshauptstadt München

Sylvia Pintarits // sylvia.pintarits@muenchen.de

 

Technische Universität München

Stephan Pauleit // pauleit@wzw.tum.de

 

Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Olaf Kühne // olaf.kuehne@uni-tuebingen.de

 

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RockTheAlps - Alpine Forests are RockStars

Schutzwälder können kostengünstig und dauerhaft vor Naturgefahren wie Lawinen oder Steinschlag schützen. Beim Projekt RockTheAlps befassen sich 15 Partnerorganisationen aus sechs Alpenländern mit der Schutzleistung der Wälder gegenüber Steinschlag. Ziel ist es Wissen zu generieren und die Stellung von Steinschlag-Schutzwäldern im Risikomanagement und in der Vorsorgepolitik zu stärken.

Hierzu werden Konzepte, Methoden und Programme entwickelt, die es ermöglichen die Schutzwirkung der Wälder im Alpenraum einheitlich zu erfassen und zu bewerten. So sollen ein Instrument zur Zonierung der regionalen Steinschlagrisiken sowie eine harmonisierte Karte der Steinschlagrisiken und der Schutzwälder für den gesamten Alpenraum zukünftig zu einem verbesserten Management der Risiken unter Berücksichtigung der Schutzwirkung der Wälder beitragen.

 

 

Ein Projektziel ist die Entwicklung einer einheitlichen und harmonisierten Methodik zur Erfassung der potenziellen Anbruch- und Auslaufzonen für Steinschlag im gesamten Alpenraum. Hierfür wurde zunächst der Status quo der Steinschlag-Modellierung im Alpenraum zusammengefasst und die Eingangsdaten für die Modelle harmonisiert. Zudem wurde als Grundlage für die Modellentwicklung eine Ereignisdatenbank erstellt, in der bekannte und neu erhobene Daten zu realen vergangenen Steinschlägen zusammengetragen wurden. Darauf aufbauend wird das Modell ROCK-EU entwickelt.

 

Auch auf der Agenda der Partner: Die Entwicklung einer Toolbox zur Bestimmung der Schutzwirkung von Wäldern im Alpenraum. Für dieses Ziel wurde eine Methodik zur Aufnahme von realen Schutzwaldstrukturen erstellt.

 

Darüber hinaus möchte das RockTheAlps-Team einheitliche Methodik entwickeln mit der Leistungen der Wälder bezüglich des Schutzes vor Steinschlägen ökonomisch bewertet werden kann.

 

deutscher Partner im Projekt:

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft            

Franz Binder // Franz.Binder@lwf.bayern.de

 

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YOUrALPS - Jugendliche für die Alpen begeistern

Jugendlichen aus den Alpenländern eine bessere Identifikation mit ihrem Lebensraum ermöglichen, ihrer Entfremdung von der Natur entgegenwirken und sie dabei unterstützen, ihre Zukunft aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten – das sind die Ziele des Projekts YOUrALPS.

 

Das Sachgebiet Umweltbildung des Nationalparks Berchtesgaden beteiligt sich gemeinsam mit 11 Partnern aus 5 Alpenländern an der Entwicklung eines « Alpinen Schulmodells », welches die Zusammenarbeit schulischer und außerschulischer Bildungseinrichtungen fördert. Zusammen mit dem Gymnasium Berchtesgaden bildet der Nationalpark die deutsche Pilotregion, in der das « Alpine Schulmodell » in der Praxis erprobt werden soll. Zur Vorbereitung des Modells wurde der aktuelle bayerische Gymnasiallehrplan nach alpinen Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung evaluiert. Ziel ist es, interdisziplinäre, interaktive Bildungsformen zu finden, welche die Jugendlichen wieder stärker mit der Natur in den Alpen verbinden.

 

 

Bereits im Herbst 2017 wurden die ersten Pilotaktivitäten in der Schule durchgeführt. 450 Schüler des Gymnasiums Berchtesgaden nahmen an einem Nationalpark-Projekttag teil und konnten zwischen 18 unterschiedlichen Bildungsprogrammen wählen. Von der geologischen Exkursion ins Wimbachtal über den ökologischen Fußabdruck bis hin zum Leben der Alpentiere: Die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung vermittelten den Jugendlichen Verantwortungsbewusstsein für die Natur in ihrer Heimat. Die Kooperation mit den Schulen in der Region wird weiter intensiviert. Eine Sammlung von Best-Practice Beispielen und ein Handbuch erleichtert den Schulen später die Anwendung der bergorientierten Umweltbildung. Eine Internetplattform - die in Kürze online geht - bietet Hintergrundinformationen sowie Bildungs- und Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Alpenthemen und dient dem fachlichen Austausch unter den einzelnen Bildungsakteuren. Die Arbeitsgemeinschaft der Natur- und Umweltbildung (ANU) in Bayern begleitet das Projekt als offizieller Beobachter.

 

deutscher Partner im Projekt:

Nationalparkverwaltung Berchtesgaden          

Andrea Heiß // andrea.heiss@npv-bgd.bayern.de

 

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Termine

munich4EUROPE: Young Ambassador für München gesucht!

Im Rahmen von #munich4EUROPE läuft noch bis 14. August der Wettbewerb zum « Young Ambassador »: Gesucht wird ein/e junge/r Botschafter/in für München für das EUROCITIES Jahrestreffen im November 2018 in Edinburgh. 

>> Infos zur Bewerbung

 

Alpenweiter Wettbewerb ClimaHost

Die Alpenkovention und ihre Partner suchen besonders innovative Klimaschutzinitiativen und -projekte aus Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben des Alpenraums. Mit dem erstmals durchgeführten alpenweiten Wettbewerb « ClimaHost - Klimaschutz und Energieeffizienz in Hotellerie und Gastronomie » soll besonderes Engagement zum Schutz des Klimas ausgezeichnet und über die Alpen hinaus bekannt gemacht werden. Mitmachen können alle Gastgeberinnen und Gastgeber im Alpenraum: von Berghütte über Pension, Restaurant und Gasthof bis hin zum 5-Sterne Hotel - im Tal oder auf dem Gipfel!

>> Bewerbung bis 31. August 2018 unter www.climahost.eu

 

2. Oktober 2018 // Innsbruck / Österreich / 2. EUSALP Energie-Konferenz « Energy Transition in the Alps »
Die Konferenz wird unter der Schirmherrschaft der EUSALP Präsidentschaft des Landes Tirol und der Agentur für Energie Südtirol - KlimaHaus als Leiter der Action Group 9 in Kooperation mit Energie Tirol durchgeführt.

>> Infos & Anmeldung

 

8. - 11.Oktober 2018 // Brüssel / Belgien / European Week of Regions and Cities

Unter dem Motto « Regions and cities working for a better future » veranstalten die Europäische Kommission und der Ausschuss der Regionen zum 16. Mal die « European Week of Regions and Cities ».

>> Infos & Anmeldung

 

9. Oktober 2018 // Innsbruck / Österreich / Abschlusskonferenz des Alpenraumprojekts INTESI:

Die Rolle von integrierten Strategien in der Grundversorgung

INTESI stellt die Ergebnisse der drei-jährigen Projektarbeit Vertretern von Gemeinden, Regionen, Städten, aus Politik und Verwaltung und weiteren Interessierten vor. 

>> Infos & Anmeldung

Katharina Köhne

Alpine Space Contact Point - Interreg B Alpenraumprogramm

 

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Referat 25

Alpenraum-Netzwerke

Makroregionale Strategien

Förderangelegenheiten der Europäischen Union

 

Rosenkavalierplatz 2

81925 München

 

Tel.    +49 89 9214 4307

Mail   Katharina.Koehne@stmuv.bayern.de

www.alpine-space.eu

 

Bildnachweis:

Titelbild: Katharina Köhne

Projekt ALPBIONET2030: Carolin Klar

Projekt AlpFoodway: Florian Ortanderl

Projekt HyMoCARES: Felix Reebs

Projekt Links4Soils: Katharina Köhne

Projekt LOS_DAMA!: Franziska Drasdo

Projekt RockTheAlps: Dr. Daniel Trappmann

Projekt YOUrALPS: Andrea Heiß

 
European Regional Development Fund