Programminfo Deutschland
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Nr. 1 | Februar 2019
Innovate
Low Carbon
Liveable
Well-governed
4. Projektaufruf

Am 12.12.2018 wurden 155 Expression of Interest beim Alpenraumprogramm eingereicht.

Wir bedanken uns bei allen Antragstellern für das Interesse am Programm!

Die Projektskizzen befinden sich derzeit in der Evaluierung. Am 20./21. März wird der transnationale Programmausschuss entscheiden, welche Projekte in die 2. Antragstufe vorrücken dürfen.

Alle Antragsteller werden kurz danach über die Entscheidung informiert.

 

>> Zeitplan des Projektaufrufs

Was läuft in den Alpenraumprojekten?

Derzeit laufen 41 Projekte, die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erhalten!

Die Projektteams des 2. Projektaufrufs arbeiten nun seit gut 2 Jahren zusammen.

Heute berichten die Projekte GoApply und Gaya aus der Priorität 4: « Gute Governance im Alpenraum » von ihren Aktivitäten!

Weitere Informationen zu den laufenden Fortschritten finden Sie auf den jeweiligen Projektwebseiten.

GoApply - Anpassung an den Klimawandel in den Alpen: Steuerung vieler Handlungsebenen und vieler Akteure 

Der Klimawandel und seine Folgen sind bereits im Alpenraum spürbar. Weitreichende Klimaänderungen haben Extremereignisse wie Starkregen, Hochwasser und Hitzewellen zur Folge und speziell im Alpenraum gehen Gletscher zurück und Vegetationszonen verschieben sich. Da sowohl Extremereignisse als auch schleichende Veränderungen in Zukunft noch intensiver werden, müssen wir uns an diese Klimawandelfolgen vorsorgend anpassen.

 

 

Mit GoApply sollen Strategien zur Klimaanpassung im Alpenraum weiterentwickelt und umgesetzt werden. Dazu analysiert das Projekt Governance-Strukturen der Klimaanpassung aus transnationaler Perspektive und entwickelt Handlungsempfehlungen zu folgenden Fragen: Wie kann die Zusammenarbeit von der lokalen über die nationale bis zur transnationalen Ebene verbessert werden? Wie kann Klimaanpassung in bestimmten Sektoren und Handlungsfeldern besonders unterstützt werden? Wie können nichtstaatliche Akteure in strategische und praktische Prozesse besser einbezogen werden? In einem Netzwerk aus nationalen Umweltbehörden und regionalen Partnern lernen und profitieren alle Beteiligten von der Vielfalt an Handlungsansätzen.

 

Die Stadt Kempten im Allgäu nimmt als Modellkommune in GoApply teil und arbeitet mit dem Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt zusammen. Um Kempten klimaresilient zu gestalten, entwickelten lokale Politiker, Verwaltung, Verbände und Unternehmen in zwei Workshops erste Handlungsoptionen zur Anpassung - beispielsweise soll eine Starkregenrisikokarte erarbeitet werden. Diese und weitere Aktivitäten werden als Maßnahmenpaket in den Masterplan Klimaschutz der Stadt integriert. Das zeigt, wie eng Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort zusammengedacht werden können – die Herausforderung ist das eine zu tun und trotzdem das andere nicht zu lassen!

 

Als ein zentrales Ergebnis von GoApply wird eine Broschüre mit guten Beispielen für die Stakeholderbeteiligung in den Alpenraumländern auf der Abschlusskonferenz am 24. April 2019 in Wien präsentiert. 

 

deutscher Partner im Projekt:

Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt

Sebastian Ebert // sebastian.ebert@uba.de

 

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Projektwebseite

Experten Workshop Flächenmanagement

 

GaYA - Jugendbeteiligung ist ein Muss, kein nettes Extra!

Mehr Jugendbeteiligung in den Alpen! Fördern Sie aktiv eine politische Kultur der Beteiligung, verankern Sie die Mitsprache junger Menschen in Entscheidungsprozessen, machen Sie Jugendbeteiligung zu einem Muss, nicht nur zu einem netten Extra! Dieser Appell ging bei der GaYA Konferenz « Junge Ideen für die Alpen » am 30. November 2018 in Chambéry an die Politikerinnen und Politiker der Alpenländer. Wie sehr das Thema bewegt, zeigte die alpenweite Beteiligung zahlreicher Jugendlicher und Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

 

Wie lässt sich Jugendbeteiligung in Städten und im ländlichen Raum fördern? Welche innovativen Ideen und Projekte gibt es? Was können Politikerinnen und Entscheidungsträger tun? Über 200 Jugendliche, Politiker und Interessierte aus verschiedenen Alpenländern haben sich an der GaYA-Konferenz in interaktiven Sessions ausgetauscht. Daneben wurden Musik und alpine Kulinarik sowie von Jugendlichen produzierte Filme geboten, die im Rahmen eines alpenweiten Filmwettbewerbs gezeigt wurden.

 

 

Die Veranstaltung bildete den Abschluss des zweijährigen Projektes GaYA. Neben dem internationalen Austausch und den politischen Empfehlungen präsentierten die Projektpartner einen Werkzeugkoffer für Jugendpartizipation und eine Vergleichsstudie zu partizipativer Demokratie in den Alpen. Die 15 Pilotregionen stellten einige ihre Projektaktivitäten vor: Die Gründung vom neuen Jugendparlament in Brig-Glis/CH, den Beteiligungsprozess mit über 1000 Jugendlichen in Chambéry/FR oder die Weiterentwicklung des Jugendzentrums in Idriaj/SL.

 

 

Am 15. März 2019 wird Michel Dantin, Bürgermeister von Chambéry und EU-Abgeordneter, die im Rahmen von GaYA entwickelte städtische Jugendpolitik der Bevölkerung präsentieren. Zudem wird die Stadt Vertreter aus anderen Alpenstädten des Jahres empfangen, um Ihnen den Beteiligungsprozess und die neue politische Richtung vorzustellen.

 

Auch nach Projektende werden sich die Initiativen zur Stärkung der Jugendbeteiligung in den Pilotregionen weiterentwickeln und andere Städte und Regionen inspirieren! Von der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) wurde der GaYA Appell bereits wahrgenommen und erste Schritte umgesetzt.

 

deutscher Partner im Projekt:

Alpenstadt des Jahres e. V.

Claire Simon // claire.simon@alpenstaedte.org

 

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Projektwebseite

Video

Termine

>> 27./28. Februar 2019 // Mailand / Italien / EUSALP politischer Auftakt der italienischen Präsidentschaft « SHAPING. FUTURE. TOGETHER. »

Das führende Thema der Präsidentschaft Italiens wird die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Makroregion mit speziellem Fokus auf Green Economy und innovative Sektoren sein.

>> Arbeitsprogramm der italienischen Präsidentschaft

Anmeldung in Kürze

 

>> 14. März 2019 // Venedig / Italien / S3-4AlpClusters final conference

>> Infos in Kürze

 

>> 26. März 2019 // Mailand / Italien / e-MOTICON final conference

Die Teilnehmer werden einen Überblick über die besten Regularien und Ladeinfrastrukturen im Bereich e-Mobilität in den Alpen bekommen. Energieversorger, e-Fahrzeuge, Ladesäulenhersteller, Techniker, Politiker und Verwaltung werden vor Ort sein.

>> Infos

 

>> 3./4. April 2019 // Innsbruck / Österreich / AlpenWoche Intermezzo – Morgen in den Alpen

Wie ihre große Schwester, die alle vier Jahre stattfindende AlpenWoche, ist auch die AlpenWoche Intermezzo eine internationale Veranstaltung über nachhaltige Entwicklung und damit verbundene alpine Themen, die von zentralen alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird. Die Veranstaltung bringt wichtige Stakeholder aus den Alpen zu einem Austausch von Aussichten zum Thema „Morgen in den Alpen“ zusammen. Das Alpenraumprogramm ist Mitveranstalter des Events.

>> Infos

Anmeldung in Kürze!

Konsultation der EU zur Zukunft Europas - äußern Sie Ihre Meinung!

Die Europäische Kommission startete eine online Konsultation zur Zukunft Europas.

Der Fragebogen wurde von Bürgern entworfen.

Beteiligen Sie sich und teilen Sie Ihre Meinung, Hoffnungen und Erwartungen der Europäischen Union mit!

Interreg 2020+

Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) hat auf seiner Plenartagung am 5. Dezember 2018 vier Stellungnahmen zur künftigen Kohäsionspolitik in der EU verabschiedet, darunter auch zum Verordnungsentwurf für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit (Interreg).

>>> mehr erfahren 

 

>> weitere Informationen zur zukünftigen transnationalen Zusammenarbeit:

 

Webseite Alpenraumprogramm: Cohesion policy post 2020

 

Webseite des BBSR: Interreg nach 2020

Publikationen

« Alpine cooperation stories »

Vorstellung der Synergien zwischen bereits genehmigten Projekten im Alpenraumprogramm und den Action Groups der EU-Strategie für den Alpenraum


« 10 reasons for transnational cooperation in the Alps »

10 gute Gründe für Zusammenarbeit im Alpenraum!

Freundliche Grüße

Katharina Köhne

 

Alpine Space Contact Point - Interreg B Alpenraumprogramm

 

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Referat 25

Alpenraum-Netzwerke

Makroregionale Strategien

Förderangelegenheiten der Europäischen Union

 

Rosenkavalierplatz 2

81925 München

 

Tel.    +49 89 9214 4307

Mail   Katharina.Koehne@stmuv.bayern.de

www.alpine-space.eu

 

Bildnachweis:

Titelbild : Katharina Köhne

Projekt GoApply : koiné GmbH

Projekt GaYA : Pierre Gouyou Beauchamps

 
European Regional Development Fund