Am 10. Juli 2018 fand in Turin ein Treffen der Region Piemont mit einigen der Gemeinden statt, die sich im Rahmen des Projekts PEACE_Alps am Monitoring des Energieverbrauchs ihrer öffentlichen Gebäude beteiligt haben. Die angewandteTechnik ist ausgesprochen innovativ, denn sie nutzt die von den elektronischen Gas-Durchflusszählern gebotenen neuen Möglichkeiten.

Das Treffen war eine Gelegenheit, um die Ergebnisse der Untersuchungen vorzustellen, die in 19 Gemeinden in insgesamt 30 öffentlichen Gebäuden durchgeführt worden waren, - größtenteils betraf dies' Schulen und Rathäuser. Ziel des Monitorings ist es, dank spezifischer Auswertungen wie dem Energieverbrauch pro Quadratmeter und dem Verhältnis zwischen dem Verbrauch an Werktagen einerseits sowie an Fest- und Feiertagen andererseits, festzustellen, in welchen Fällen es höhere Reduzierungsmargen gibt. Daraus können später technische Änderungen für eine verbesserte Management der thermischen Anlagen erreicht werden. Die Untersuchung hat außerdem gezeigt, an welchen Gebäuden das Energiemanagement bereits gut funktioniert.

Insbesondere wurden die wichtigsten kritischen Punkte dargestellt, die an den untersuchten Mustergebäuden festgestellt wurden, und nützliche Empfehlungen zur Senkung des Energieverbrauchs sowie Hinweise zur Auswertung der Untersuchungsergebnisse gegeben.

Die erzielten Daten dienen auch dazu, im Rahmen der Verwaltungs- und Wartungsdienste thermischer Anlagen einige Vertragsbestimmungen festzulegen, zum Beispiel die Einführung eines obligatorischen täglichen Monitorings.

Jede Gemeinde erhielt im Anschluss an die Veranstaltung einen persönlichen Bericht mit den Daten der eigenen Gebäude.