AlpBioEco

Valorisation of innovative bio-economical potentials along bio-based food & botanical extract value chains in the Alpine Space

Lernen Sie bioökonomische Unternehmen und Projekte kennen!

Am Nachmittag der AlpBioEco-Abschlusskonferenz konnten die Teilnehmer in kurzen Pitches verschiedene Unternehmen und Projekte kennenlernen – alle vorgestellten Unternehmen und Projekte waren auf die ein oder andere Weise am AlpBioEco-Projekt beteiligt oder arbeiteten mit ihm zusammen. Und alle haben ein übergeordnetes Thema: Die Verbesserung und Förderung der Bioökonomie.

Bioökonomie Unternehmen 

Jana Bergant - Bonistra 

Bonistra ist ein lokales Unternehmen mit Sitz in Istrien, Slowenien, und arbeitet mit einheimischen Kräutern. Der Schwerpunkt liegt auf der Herstellung hochwertiger Hydrolate und ätherischer Öle. Neben der Förderung der langen Tradition des lokalen Kräuteranbaus trägt Bonistra auch zur Verbindung wichtiger Interessengruppen und zur Aufklärung über Kräuter bei. Bonistra hat mit AlpBioEco zusammen an der innovativen Verwendung lokaler Kräuter gearbeitet. Schauen Sie sich das AlpBioEco Interview mit Jana Bergant und das AlpBioEco Video über den Kräuteranbau in Istrien an!

Alexande Heller - HELFE

HELFE ist ein Familienunternehmen aus Österreich, das natürliche Körperpflegeprodukte herstellt. Im AlpBioEco-Projekt war HELFE an der Wertschöpfungskette für Kräuter und alpinem Heu beteiligt. AlpBioEco hat HELFE mit lokalen Landwirten verbunden – so erhält HELFE hochwertige Heublumen und Haferstroh, und die Landwirte erhalten eine zweite Einnahmequelle. Neben der Verwendung natürlicher Inhaltsstoffe konzentriert sich HELFE auch auf die Kreislaufwirtschaft nach den „3 R“ Prinzip: reduce, reuse, recycle. Schauen Sie sich das AlpBioEco Interview mit Alexander Heller an!

Federica Carlomagno - ROELMI HPC 

ROELMI HPC konzentriert sich auf nachhaltige und funktionelle innovative Inhaltsstoffe im Gesundheits- und Körperpflegemarkt. Das italienische Unternehmen forscht, plant, entwickelt und produziert funktionelle, aktive und leistungsfähige Inhaltsstoffe. Die Hauptbereiche sind grüne Chemie und Bio-Fermentation, durch die eine Kreislaufwirtschaft gefördert wird. ROELMI HPC arbeitete beispielsweise mit der Fermentation von Tomatenschalen oder Traubentrester.

Lorenzo Picco - Vortex 

Apfeltrester effektiv einzusetzen ist das Ziel des italienischen Start-ups Vortex. Vortex hat zusammen mit AlpBioEco an der Herstellung einer Apfelpaste gearbeitet, die aus Apfeltrester hergestellt wird. Sie prüften verschiedene Möglichkeiten für die Verwendung dieser Paste und sahen das höchste Potenzial in der Kosmetikbranche. So kooperiert Vortex nun mit einem italienischen Kosmetikhersteller und entwickelt ökologisch innovative Kosmetika auf der Basis von Apfeltrester.

Vivian Böllersen - Walnussmeisterei 

Die Walnussmeisterei ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf den Walnussanbau, aber auch auf die Verarbeitung und Beratung konzentriert. Das Unternehmen hat ein sehr großes Netzwerk aufgebaut und möchte den Anbau und die Verarbeitung von Walnüssen in Deutschland fördern, da derzeit die meisten Walnüsse in Deutschland importiert werden. Deshalb hat die Walnussmeisterei auch eine eigene Baumschule und baut verschiedene Sorten an, die an unterschiedliche Umstände angepasst sind. Schauen Sie sich das AlpBioEco Interview mit der Walnussmeisterei an! 

 

 

Bioökonomie Projekte

Dorian Wessely - AlpLinkBioEco

Ziel von AlpLinkBioEco ist es, die Wertschöpfungsketten der biobasierten Industrie im gesamten Alpenraum zu verbinden. Wertschöpfungsketten wurden beispielsweise in der Holz-, Chemie-, Agrar-, Lebensmittel- oder der Verpackungsindustrie einbezogen. Ein bioökonomisches Beispiel aus dem Projekt ist eine Pilzzucht auf dem Getreidesubstrat der Brauer.

Tabea Waltenberg - Allthings.bioPRO

Allthings.bioPRO legt großen Wert darauf, die Bürger und Bürgerinnen in die Bioökonomie einzubeziehen und ihre Stimmen zu Gehör zu bringen. Mit der Entwicklung eines sogenannten serious games will Allthings.bioPRO die Stimmen der Bürger und Bürgerinnen an die biobasierte Industrie weiterleiten. So wird die biobasierte Wirtschaft durch einen partizipativen Ansatz geprägt.

Matteo Sabini - BIOBRIDGES

Das BIOBRIDGES-Projekt befasste sich mit der zentralen Herausforderung, die Marktfähigkeit biobasierter Produkte zu verbessern, indem eine enge Zusammenarbeit und Partnerschaften zwischen biobasierten Industrien, Marken und Verbrauchern gefördert wurden. Eine Säule des Projekts ist beispielsweise bridge2brands, bei dem die Bedürfnisse von Marken identifiziert werden, um sie dann mit Anbietern biobasierter Lösungen abzustimmen.

Helena Cvenkel - CaSCo

CaSCo (Carbon Smart Communities) befasst sich mit Materialflüssen entlang von Verarbeitungsketten in der Holzindustrie im Alpenraum und deren Auswirkungen auf den Klimawandel. Insbesondere die Entfernungen für den Transport des Holzes könnten sehr einfach verringert werden, was wiederum zu geringeren CO2-Emissionen führen würde.

Anastasiia Yakush - EU ECO-TANDEM

Ziel des EU-ECO-Tandem Projekts ist es, die nachhaltige Tourismusentwicklung voranzutreiben und den Kapazitätsaufbau regionaler Tourismus-KMUs zu verbessern. Dies geschieht zum Beispiel durch die Unterstützung von KMUs bei der Einführung umweltverträglicherer und verantwortungsbewussterer Ansätze oder durch transnationale Bildung und Ausbildung.

Kristina Eder - GoDanuBio

GoDanuBio konzentriert sich auf die Prioritäten „Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“ und „institutionelle Kapazität und Zusammenarbeit“ und zielt darauf ab, den sozioökonomischen Status im Donauraum durch die Förderung der Bioökonomie zu verbessern. Insbesondere die Landflucht wird auf diese Weise bekämpft.

Susanna Albertini - Das European Bioeconomy Network, LIFT & BIOVOICES & Transistion2Bio

Das European Bioeconomy Network ist eine Allianz von 73 EU-finanzierten Projekten und Initiativen, die sich mit der Förderung, Kommunikation und Unterstützung der Bioökonomie befassen. Durch Aktivitäten wie Networking oder Wissensaustausch wird die Wirkung dieser Projekte maximiert. Zugehörige Projekte sind beispielsweise LIFT, BIOVOICES oder Transition2Bio.