SPARE

Alpenflüsse als Lebensadern der Gesellschaft

Projektpartner

  • BOKU-IHG | Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement
  • ARPA VDA | Regional Agency for Environment Protection of Aosta Valley
  • IzVRS | Institute for Water of the Republic of Slovenia
  • IRSTEA | French National Research Institute for Science & Technology for the Environment & Agriculture
  • CIPRA International | Internationale Alpenschutzkommission
  • ARPA Veneto | Regional Agency for Environmental Protection and Prevention of Veneto
  • Land Oberösterreich | Wasserwirtschaftliches Planungsorgan
  • SMRD | Syndicat Mixte d’Initiative du SAGE Drome
  • PTE | Fundaziun Pro Terra Engiadina

Informationen zu allen Partnern finden Sie hier.

Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG)

Der Fokus des IHG BOKU liegt auf Funktionen, Prozessen und Leistungen aquatischer Ökosysteme. Ein interdisziplinäres WissenschafterInnen-Team aus den Fachbereichen Biologie, Landschaftsökologie und -planung, Kulturtechnik und Gewässermanagement befasst sich mit restaurationsökologischen Herausforderungen und dem Schutz und dem Management von Fließgewässerökosystemen.

Die Fachkompetenzen der BOKU liegen in der Erfassung zukünftiger Probleme und dem Bestreben nach innovativen Problemlösungen. Die Forschungsaktivitäten des IHG BOKU zielen insbesondere darauf ab, die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen zur Umsetzung von EU-Richtlinien zu unterstützen. In diesem Zusammenhang leistet das IHG BOKU auch einen Beitrag zu politikrelevanten Leitfäden und Bestimmungen.

Das IHG BOKU leitet das Projekt „SPARE“. Dies beinhaltet das technische und finanzielle Management, die Koordination von Aktivitäten der Projektpartner und den Überblick über die inhaltliche Ausrichtung. Als erfahrenes Institut in den Bereichen Fließgewässerschutz sowie Restaurationsökologie und -planung leitet das IHG BOKU zusätzlich ein Arbeitspaket das darauf abzielt, innovative Strategien für Fließgewässerschutz und -management zu fördern.

Susanne Muhar, eMail
Sigrid Scheikl, eMail
Renate Polt, eMail
Kerstin Böck, eMail
www.boku.ac.at/ihg

Land Oberösterreich / Wasserwirtschaftliches Planungsorgan

Als wasserwirtschaftliche Koordinationsstelle tragen wir dazu bei, internationale und nationale wasserwirtschaftliche Vorgaben wie z.B. die EU-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen. Aufgabenschwerpunkte sind strategische Planungen und die Vertretung wasserwirtschaftlicher Interessen in Behördenverfahren und gegenüber Planern und Stakeholdern.

In den vergangenen Jahren erstellten wir u.a. strategische Planungen zur Wasserkraft­nutzung an umweltgerechten Standorten. Mit der oö. Wasserkraftpotentialanalyse 2012/13 ist es gelungen, Nutzungs- und Schutzstrategien miteinander in Einklang zu bringen. Das gewässerverträgliche Ausbau- und Steigerungspotential wurden abgeschätzt. Gewässerstrecken mit besonderer ökologischer Bedeutung sollen unter Schutz gestellt werden.

Die Information und Beteiligung der Öffentlichkeit ist uns ein besonderes Anliegen. Wir freuen uns darauf, über SPARE Erfahrungen auszutauschen und grenzüberschreitend im Alpenraum neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit zu erproben.

Mag. DI Stefan Schneiderbauer, eMail
DI Dr. Franz Überwimmer,  eMail
www.land-oberoesterreich.gv.at/131479.htm

 

Fundaziun Pro Terra Engiadina (PTE)

Die Stiftung Pro Terra Engiadina (PTE) ist eine breit abgestützte, sektorübergreifende Stiftung. Sie hat zum Ziel, die Natur- und Kulturlandschaft und die Biodiversität im Engadin zu erhalten und zu fördern. Die Einbringung der Vernetzung von Lebensräumen in die Richtplanung ist durch die Vertretung der verschiedenen Sektoren in der Stiftung eine unserer Stärken. Die PTE baut eine Austausch-Plattform auf, über die WissenschaftlerInnen, lokale, regionale und nationale Akteure ihre Projekte diskutieren und auch vom regionalen Wissens-Netzwerk profitieren können.

Das im Engadin durchgeführte Projekt zur Entwicklung der Wasserressourcen unter verschiedenen Klimaszenarien wurde Ende 2015 abgeschlossen. Mit diesem Projekt wurde ein partizipativer Prozess angestossen mit dem Ziel, strategische Planungsansätze im Bereich der Ressource Wasser für eine ökologisch vertretbare Schutz- und Nutzungsplanung umzusetzen.

Im SPARE Projekt fungiert die PTE als Fallbeispiel, um bestehende und zu entwickelnde Ansätze für eine innovative strategische Planung für Fliessgewässerökosysteme der Alpen auszutesten.

Angelika Abderhalden, eMail; eMail2
www.proterrae.ch