SPARE

Alpenflüsse als Lebensadern der Gesellschaft

Der Fluss Drôme ist ein submediterraner reissender Fluss, welcher sich auszeichnet durch erhebliche Fluten und Austrocknung. Das Einzugsgebiet ist hauptsächlich ländlich und nimmt eine Fläche von 1‘670 km² für 51‘200 Einwohner ein. Nachdem die Landwirtschaft in den 70er Jahren geschwächt wurde, setzten lokale Gemeinden auf spezielle Kulturen (Maissaat, Kräuter, biologische Kulturen) zusammen mit Tourismus. Der Fluss, welcher intensiv genutzt wurde für Kiesabbau und Wassergebrauch, bleibt bis heute ein Problem für die Umwelt.

1997 war der Fluss Drôme bereits das französische Pilotgebiet für „SAGE” (Wasser Entwicklungs- und Management Schema), ein Ansatz, welcher verschiedene Themen bezüglich des Zusammenspiels vom Schutz der Flussökosysteme und der wirtschaftlichen Entwicklung (Tourismus, Landwirtschaft und Urbanisierung) behandelt.

In den vergangenen Jahren (1997-2007), beschäftigte sich „SAGE“ mit verschiedenen Themen, welche hauptsächlich lokale Behörden und Geschäfte betraf (1- Wasserressourcen sparen und aufteilen für Bewässerung, Trinkwasser und Flussökosysteme; 2- Flussbetteinschnitte; 3- Wasserqualität wieder verbessern). Aber aufkommende Themen des Flussmanagements zielen auf die Einwohner ab (1- Wassermenge sparen und teilen; 2- Trinkwassermanagement (Quantität und Qualität); 3- Gebrauch für Tourismus des Flusses und Ökosystemschutz; 4- Restaurierung der Flussmobilität und ökologische Kontinuität des Flusses).

Das lokale „SAGE“ muss überarbeitet werden und eine Pilotgebietsstudie soll aufzeigen wie die Partizipation auf Einwohner des Einzugsgebiets, welche nicht im „CLE“ (lokales Wasserparlament, welches „SAGE“ erstellt) beteiligt sind, erweitert werden kann. Dies könnte zu einem experimentellen und vollständigen Beteiligungsansatz des „SAGE“ Entwicklungsprozess führen, welcher verschiedene aktuelle Themen (partizipative Definition von Problemen und Lösungen sind Teil des Prozesses) beinhaltet.

Mit SPARE erwarten wir eine Entwicklung von Flussplanung, welche sich mehr an lokalen Themen orientiert und von Anspruchsgruppen besser verstanden und anerkannt wird. Unser Ziel ist es die lokale Problemlösungsmöglichkeiten zu verbessern, auf lokales Wissen und Methoden einzugehen und Konflikte in Zukunft besser angehen zu können.

Schlussendlich soll die soziale Wandlung den Schutz des Flussökosystems verbessern, mit reduziertem öffentlichen Eingriff.

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Chrystel Fermond, Claire Eme, eMail

Drôme | SPARE meeting